Lewis fordert Boxkampf zwischen den Klitschko Brüdern

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Foto: AP

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Lenox Lewis hat eimal mehr seine Rückkehr in den Boxring ausgeschlossen. Doch einen Kampf will der Ex-Weltmeister im Schwergewicht auf jeden Fall sehen: ein Aufeinandertreffen zwischen Vitali und Wladimir Klitschko. “Du kannst nur ein ganz Großer sein, wenn du alle Großen deiner Ära besiegt hast”, sagte Lewis der Welt am Sonntag.

“Hier geht es nicht um Tennis”

Das Versprechen der beiden ukrainischen Brüder ihrer Mutter gegenüber, nie gegeneinander zu boxen, lässt Lewis nicht gelten. “Ich verstehe, dass die Mutter das nicht möchte. Hier aber geht es nicht um Tennis. Für beide bleibt es ein unvollendetes Business, wenn sie nicht gegeneinander antreten. Nur so könne einer der ukrainischen Brüder je den Status erreichen, den er selbst innehabe”, sagte Lewis, der heute in die Ruhmeshalle seiner Sportart aufgenommen wird.

Keine Rückkehr in den Ring

Vitali Klitschko vs. Lenox Lewis

Vitali Klitschko vs. Lenox Lewis

Ein eigenes Comeback schloss Lewis erneut aus. “Ich brauche das nicht. Mein Vermächtnis ist erfüllt”, sagte der 43-jährige. Damit wird es auch kein erneutes Aufeinandertreffen für ihn mit Vitali Klitschko geben. “Er soll ruhig weiterträumen. Warum sollte ich nach sechs Jahren noch einmal boxen?” fragte Lewis. Im Juni 2003 hatte er den älteren Klitschko-Bruder durch einen Abbruchsieg nach der sechsten Runde besiegt und damit seinen WBC-Titel erfolgreich verteidigt. Ein Cut über dem linken Auge des Herausforderers ließ ein Weiterkämpfen nicht zu. Zum Zeitpunkt des Abbruchs lag Klitschko auf allen Zetteln der Punktrichter 58:56 vorn.

Nur drei Schwergewichtler traten als Weltmeister ab

“Ich war der beste Schwergewichtler meiner Zeit, habe die jahrzehntelange amerikanische Dominanz gebrochen, bin nach Rocky Marciano und Gene Tunney der erst dritte Schwergewichts-Weltmeister, der als Champion abgetreten ist. Das ist bedeutend für mich. Das ist Historie”, sagte Lewis weiter. Selbst bei einem hohen Millionen-Angebot für sein Comeback will er standhaft bleiben: “Sicher würde man für mich eine Menge Geld hinlegen, doch niemals so viel, dass ich mir diese Fron wieder antun würde.”

Lewis: “Ich hätte Vitali ausgeknockt”

Seine letzte echte Herausforderung sei Mike Tyson gewesen: “Als er in der achten Runde fertig war, gab es für mich nichts mehr zu beweisen. Gegen ihn zu kämpfen, war ein Muss. Hätte ich das nicht getan, hätten die Menschen immer gesagt: Ja, Lennox war gut, aber er hat nie Tyson geschlagen.” Der Klitschko-Kampf war nur der “Punkt auf dem i”. “Er hat mich teilweise beleidigt, mich nie als Mann bezeichnet. Er kommt nicht aus meiner Ära.” Klitschko könne froh sein, dass der Kampf abgebrochen wurde. “Er hatte fünf Risse im Gesicht, und zwar nicht vom Ringrichter. Ich hätte auf seine Gesundheit keine Rücksicht nehmen können und die stand ernsthaft auf dem Spiel. Ich hätte ihn ausgeknockt.”

Chagaev habe gute Chancen gegen Wladimir Klitschko

Der Schwergewichts-Titelkampf zwischen Wladimir Klitschko und Ruslan Chagaev am kommenden Samstag auf Schalke ist für Lewis noch nicht entschieden: “Wladimir bleiben nur zwei Wochen, um sich auf einen Rechtsausleger umzustellen. Das ist extrem kurz. Ich habe so meine Zweifel, zudem der größere Druck auf Klitschko liegt. Er hat viel mehr zu verlieren als Chagaev, den kaum einer kennt. Er muss sich aber extrem sicher sein, sonst hätte er sich darauf nicht eingelassen.” Wladimir besitze aber das größere Potenzial, um zu siegen. Zudem sei sein Ex- und Wladimirs aktueller Coach Emanuel Steward der Meistertrainer schlechthin.

Quelle: t-online.de

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Neuer Boxkampf: Wladimir Klitschko vs. Chagaev

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Nach der Absage von David Haye für den WM-Fight am 20. Juni hat das Management einen neuen Gegner für Weltmeister Wladimir Klitschko gesucht und gefunden. Es wird kein geringerer sein als der WBA-Weltmeister Ruslan Chagaev. Er wird auf Schalke gegen ‘Dr. Steelhammer’ in den Ring steigen. “Wir haben die ganze Zeit am 20. Juni festgehalten, weil wir die Fans auf Schalke nicht enttäuschen wollten. Mit Chagaev haben wir nun einen amtierenden Weltmeister gewinnen können, einen absoluten Hochkaräter”, sagte Klitschko-Manager Bernd Bönte im Interview. RTL überträgt den Kampf wie geplant live. Klitschko badauerte zwar, dass Haye nicht antritt, “aber jetzt schaue ich nach vorne und freue mich mit Ruslan Chagaev auf eine besondere sportliche Herausforderung”, sagte der Weltmeister. “Ruslan ist WBA-Weltmeister und ein absolut erfahrener und schwerer Gegner. Zudem muss ich mich innerhalb kürzester Zeit von einem Normal- auf einen Rechtsausleger umstellen.”
Der Usbeke, dessen Kampf am vergangenen Samstag gegen Nikolai Walujew in Helsinki wegen einer Hepatitis-B-Erkrankung von den finnischen Ausrichtern abgesagt worden war, hatte zuvor großes Interesse gezeigt. “Natürlich will ich den Kampf. Wenn Herr Kohl mich anruft, bin ich bereit.”

Quelle: RTL

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Boxkampf Wladimir Klitschko gegen „Köpfer“ Haye geplatzt!

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Foto: AFP

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Nächster K.o. für das Schwergewichtsboxen…
Am 29. Mai die WM-Absage zwischen Nikolaj Valuev (35) und Ruslan Chagaev (30).

Jetzt auch das Aus für den geplanten Mega-Fight auf Schalke. Am 20. Juni wollte sich Wladimir Klitschko (33/Ukraine) an dem Engländer David Haye (28) rächen. Der hatte ihn mit einer „Kopf-ab-Montage“ provoziert…
Jetzt muss der Doppel-Weltmeister (IBF, WBO) auf seine Rache warten.

Klitschko im Trainingslager in Going (Österreich). Pressekonferenz: „Ich freue mich auf diesen Kampf. Den werden die Leute in Erinnerung behalten. Das ist das Größte, was man derzeit im Schwergewichtsboxen machen kann.“

Um 17.25 Uhr stürzt Klitschko-Manager Bernd Bönte in den Raum, verkündet: „Haye hat den Kampf abgesagt.“ Der Engländer bereitete sich auf Zypern vor, verletzte sich. Sein Anwalt Neil Sibley informierte per Mail Bönte und den übertragenden TV-Sender Setanta: Er hat sich im Training verletzt. Wie ernst, kann erst nach einem ärztlichen Check genau gesagt werden. Fakt ist aber, dass er am 20. Juni nicht kämpfen kann.

Ein Schock für die Box-Fans.Für den Mega-Fight in Gelsenkirchen waren schon fast 60000 Tickets verkauft. Klitschko schwer geschockt: „Ich habe ein halbes Jahr auf David Haye gewartet. Man soll ja keinen Dreck auf Leute werfen, die am Boden sind. Und er ist es jetzt. Aber wie sagt man, die Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter.“

Der Geheimplan: Wladimir Klitschko boxt trotzdem, will den 20. Juni als Termin unbedingt halten. Gestern kündigte er an: „Ich bereite mich weiter auf diesen Tag vor.“Seit 18 Uhr sucht Manager Bönte schon nach einen Ersatzgegner. Zwei stehen ja nach ihrer kurzfristigen WM-Absage vom Wochenende noch im Training: die WBA-Weltmeister Valuev und Chagaev…

Quelle: Bild.de

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Promotionvideo: Klitschko vs. Haye

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Seit neustem geht ein Video seine Runden, indem David Haye während des “Trainings” zu sehen ist. Mit diesem Video macht er Promotion für sein großen Boxkampf gegen Wladimir Klitschko.

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Haye will die Klitschko-Köpfe rollen sehen

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Foto: ddp

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Der erste Auftritt vom Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko und dem neuen Gegner David Haye hat es in sich gehabt. haye beleidigte Wladimir am laufenden Band und enthüllte zum Schluss noch sein sehr provozierendes T-Shirt, welche hier im Bild zu sehen ist. Es zeigt Haye, wie er die beiden Klitschko-Brüder geköpft in beiden Händen hält.

„Wladimir war seit Jahren unterfordert. Er hat nur Gegner geboxt, die ihre beste Zeit längst hinter sich hatten. Ich habe viele Kämpfe von ihm gesehen und mich gelangweilt. Jab, Jab, Right. Das ist alles, was er kann”, provozierte der Engländer im Club der Arena auf Schalke, wo der Kampf am 20. Juni steigt.

“Er ist ein außerordentlich frecher junger Mann, der sein Benehmen noch nicht im Griff hat. Ich freue mich wahnsinnig, ihm das im Ring beizubringen”, konterte der Weltmeister.

Doch Haye setzte nach den ersten verbalen Angriffen noch einen drauf: Haye zeigte sein T-Shirt mit einem Bild, das ein befreundeter Künstler gemalt hat. Darauf ist Haye im Ring zu sehen, in der einen Faust den Kopf von Vitali, in der anderen den von Wladimir. Ihm liegen die beiden Körper der Klitschkos zu Füßen .Haye sagte: „Ich werde Klitschko so den Hintern versohlen, dass sein Bruder Witali für ihn das Handtuch werfen muss. Er wird seinen schlimmsten Albtraum erleben, es wird Wladimirs letzter Kampf. Und Witali sollte schon mal mit dem Training beginnen, er wird der Nächste sein.“Dann war Wladimir Klitschkos Ruhe wie weg: „Das T-Shirt finde ich bodenlos schlecht und grausam. Dafür werde ich dich bestrafen. Ich mache langen Prozess und werde dich erst in der 12. Runde ausknocken. Ich hoffe nur, dass du so lange durchhältst. Du bist nichts anderes als ein Großmaul”, fauchte er.

Quelle: Berliner Kurier

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