Lo Man Kam – Die Legende des Wing Chun

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Die Legende des Wing Chun wird in vielen Varianten erzählt. Wir haben uns bemüht, die verschiedenen Sichtweisen in einigen Punkten unserer Wiedergabe mit einfließen zu lasssen.

Yip Man

Yip Man

Meist wird Bezug genommen auf die von Yip Man persönlich verfasste Wing Chun Legende. Heute gibt es weitere Ansichten bezüglich der Entstehung des Wing Chun. Einige behaupten, chinesische Geheimgesellschaften hätten das Wing Chun System erfunden und verbreitet, andere sagen die eigentliche Entstehung sei bei den Schauspieltruppen, die mit Schiffen die chinesischen Flüsse befahren haben, zu finden. Welche Variante die richtige ist wird sich wohl niemals klären lassen.

Die nun folgende Geschichte beruht vermutlich zumindest in Teilen auf wahren Begebenheiten. Gleichzeitig existieren verschiedene Varianten, die ebenfalls brücksichtigt wurden. Ab der Zeit Yip Man’s kann allerdings nicht mehr von einer Legende gesprochen werden, sondern hier wurde auf historische Tatsachen Bezug genommen.

Aus dem Buch “Siu Lim Tao – Die kleine Idee” zusammengestellt von Marc Debus. Es enthält Texte von Sifu Lo Man Kam, Gorden Lu, Marc Debus, Philip Müggler und Horst Uecker.

Weitere Informationen findet ihr hier: www.lo-man-kam.de

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Eine Kampfkunst für Rollstuhlfahrer

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Vor einigen Tagen fand ich auf dem Blog “Newsletter Innere Kampfkünste” einen sehr interessanten Artikel. Selbstverteidigung für Rollstuhlfahrer. Eher gesagt richtige Lehrgänge für Rollstuhlfahrer sich gegen Angreifer wehren zu können.

Foto: Thies Raetzke

Foto: Thies Raetzke

Auch Rollstuhlfahrer werden nicht selten angegriffen, weil die Hemmschwelle der Angreifer heruntergesetzt ist. Sie denken natürlich: “Ein Rollstuhlfahrer kann sich nicht wehren”. Aus diesem Grund sind Lehrgänge in eine solche Richtung meiner Meinung nach sehr wichtig. In Hamburg werden spezielle Selbstverteidigungskurse schon angeboten. Diese sind extra nur für Rollstuhlfahrer ausgelegt. Dazu werden modifizierte Wing Chun Techniken gelehrt. Entwickelt wurden die Techniken von Großmeister Sigung Birol Özden. Mit Armtechniken werden seniblen Punkte eines Angreifers angegriffen und auch eine Verteidigung mit dem Stock wird geübt.  Neben den Fähigkeiten in der Selbstverteidigung wird auch das Selbstbewußtsein gesteigert. Das Gefühl der Wehrlosigkeit wird ganz gezielt gemindert. Ein selbstbewußtes Auftreten wiederum verringert das Riskio, überfallen zu werden. Täter suchen leichte Opfer aus. Nebenbei erhöht das Kampfkunstraining auch die Fitness und die körperliche Koordination.
Es gibt keine Kampfkünste, die von vornherein für Rollstuhlfahrer geeignet sind. Darum müssen vorhandene Techniken dafür angepaßt werden. Die Wing Chun Techniken sind gut dafür geeignet, weil sie ohne viel Kraft auskommen, mit der Ausnutzung der Hebelkräfte und durch Angriffe auf empfindliche Körperpunkte. Technik ist wichtiger als Kraft. Der Trainer sitzt zum Lehren der Techniken selber im Rollstuhl.
Das Selbstverteidigungs-Training für Rollstuhlfahrer soll in ganz Deutschland angeboten werden. Wenn mehr als zehn Rollstuhlfahrer bereit für das Training sind, dann auch ein Trainer dafür ausgebildet werden.
* Weitere Informationen: A.S.VC. All Style Ving Chun Akademie Hamburg, Abteilung Ving Chun für Rollstuhlfahrer, Ansprechpartner: Dozent Hans-Christian Lauer, Menckesallee 22, 22089 Hamburg, Tel.: 040 – 22 690 105, Fax: 040 – 2000 78 21: www.asvc.de

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Lo Man Kam – Siu Lim Tao

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Siu Lim Tao - Die kleine Idee

Siu Lim Tao - Die kleine Idee

Siu Lim Tao heißt übersetzt “Die kleine Idee”, es ist die erste Form des Wing Chun Systems. Kleine Idee aus dem Grund, dass der Schüler eine Idee bekommen sollte, wie das System zu verwenden ist. Die Siu Lim Tao lehrt die Grundtechniken und ist sozusagen das “ABC” des Wing Chun.

Um zum Buch “Siu Lim Tao – Die kleine Idee” zurückzukommen. Zusammengestellt ist dieses Buch von Marc Debus aus Texten von Sifu Lo Man Kam, Gorden Lu, Marc Debus, Philip Müggler und Horst Uecker. Neben der genauen Auseinandersetzung mit der Siu Lim Tao werden in dem Buch die Geschichte des Wing Chun, unter einbehalt mehrerer Auslegungen, beschrieben und das “Dan Chi” angeschnitten. Des Weiteren wird über die Geschichte des Lo Man Kam Wing Chun Kung Fu eingegangen.

Für meine Wenigkeit war das Buch sehr lesenswehrt, da es sehr gut die Geschichte des Wing Chun Kung Fu beschreibt, von Ng Mui bis Yip Man. Die Siu Lim Tao ist sehr gut von Lo Mna Kam in Bildserien gezeigt und mit den chinesischen Begriffen beschrieben. Außerdem ist das Dan Chi kurz und knapp mit einigen Bildern beschrieben. Was ich abschließend dazu sagen kann: Grundlegendes des Wing Chun sehr gut beschrieben.

Siu Lim Tao -Die kleine Idee: Die erste Form des Lo Man Kam Wing Chun Systems in Wort und Bild

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Der Meister des Wing Chun, Lo Man Kam, Kung Fu wird 75

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Sifu Lo Man Kam an der Berliner Mauer

Sifu Lo Man Kam an der Berliner Mauer

Bereits zum dritten mal besucht der Meister des Wing Chun Kung Fu die Kampfkunstschule für Frauen und Mädchen „Schöner Frühling“ im Prenzlauer Berg.

Lo Man Kam gilt weltweit als einer der wichtigsten Meister des Wing Chun Kung Fu, der wohl effektivsten aller Kampfkünste. Sie ist vor allem auf schnörkellose Effizienz angelegt und ermöglicht es, sich ohne großen Kraftaufwand gegen stärkere Gegner zu behaupten.
Daher kann sie auch im hohen Alter noch effektiv eingesetzt werden. Nun wird Lo Man Kam, der weltweit Kurse und Seminare gibt am 25 Mai 75 Jahre alt.

Als direkter Verwandter des legendären Großmeisters aller Wing Chun Stile, Yip Man (1893 – 1972), ist er einer der letzten lebenden Kampfkünstler, die noch direkt von ihm ausgebildet wurden. Sein wohl berühmtester Trainingspartner war Bruce Lee, dessen Filme diese Kampfkunst einem breiteren Publikum nahegebracht haben.
Seit 1960 lebt er in Taiwan. Dort unterrichtet er unter anderem bis heute die SWAT (Special Weapon Attack Team) der taiwanesischen Polizei im waffenlosen Kampf. In seine Schule kommen heute Schüler aus der ganzen Welt. (www.lomankamwingchun.blogharbor.com)

Kontakt:
Kampfkunstschule Schöner Frühling
Christine Nossol
Hiddenseer Str. 6
10437 Berlin

Telefon: 030- 43 73 49 62
E-mail:
Web: www.schoener-fruehling.com

Das Wing Chun Kung Fu Kampfsystem ist über 300 Jahre alt und wurde ursprünglich von einer Frau entwickelt. Diese Tradition greift die Kampfkunstschule Schöner Frühling auf, so trainieren zur Zeit Mädchen und Frauen im Alter von 6 – 68 Jahren Wing Chun. Mit Lo Man Kam bietet die Schulleiterin Christine Nossol ihren Schülerinnen nun erneut die persönliche Weiterbildung durch den charismatischen Meister. Schöner Frühling ist übrigens die deutsche Übersetzung des chinesischen Wing Chun. Der Legende nach der Name der ersten Schülerin, die diesen neuen Kung Fu Stil erlernte. Sie besiegte im Zweikampf einen aufdringlichen Verehrer und heiratete den Mann ihres Herzens.

Die Kampfkunstschule Schöner Frühling feiert im Herbst 2009 ihr fünfjähriges Bestehen. Frauen, die Interesse an einem Probetraining haben, können gerne einen Termin vereinbaren. Der Einstieg in den Unterricht ist zu jeder Zeit möglich.

Quelle: openPR.de

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Die Biomechanik des Fauststoßes Teil4

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Schlussfolgerung der vorherigen Artikel:

Der gedrehte Schlag ist noch immer die beliebteste Technik aber einige Experten (wie Advincular, Anderson, and Demsy) und Stilrichtungen (wie Isshin Ryu und Wing Chun) vertreten die Meinung, dass der vertikale Fauststoß die effektivere Technik ist. Jede Auseinandersetzung mit diesem Thema sollte auf wissenschaftliche Tatsachen beruhen, und nicht irgendwelche Vermutungen berücksichtigen. Jeder, der das Thema behandelt, und nicht einfach nur blind irgendwelchen Traditionen folgt, wird zum Schluss kommen, dass der vertikale Schlag besser ist.

Beim gedrehten Schlag wird ca. ein Drittel der Kraft durch einen dünnen Knochen, die Elle, geleitet. Die Elle ist nicht dafür gedacht, Kräfte aufzunehmen, deshalb ist es richtig, dass wie beim vertikalen Schlag die Kraft zum größten Teil durch die Speiche geleitet wird. Außerdem kommt noch dazu, dass die Muskeln zum Beugen des Handgelenkes bei neutraler Armhaltung stärker gespannt werden können und somit das Gelenk stabiler halten. Allerdings muss man sagen, dass über das Thema Handgelenksmuskeln noch zu wenige Studien gibt, um wirklich auch in diesem Fall eindeutig sagen zu können, welcher Fauststoß besser ist.

Es gibt nur zwei Argumente, die für den gedrehten Schlag sprechen. Das erste lautet, dass durch das Drehen der Schlag stärker wird. Drehkraft, die normal (also im Winkel von 90 Grad) auf eine Bewegung wirkt, generiert zwar etwas zusätzliche Kraft, die in der Bewegungsrichtung ausgegeben wird, diese Verstärkung ist jedoch minimal. Russische Studien haben ergeben, dass nur 24 % der Kraft, die bei einem Schlag erzeugt wird, durch Schulter und Arm entstehen. Der Rest kommt vom Einsatz des Körpers (Verkhoshansky, Filimonov, Husyainov, & Garakyan, 1991). Das heißt, dass die zusätzliche Kraft, die durch das Drehmoment im Arm entsteht, noch viel kleiner als diese 24 %, und somit kaum erwähnenswert ist. Der gedrehte Schlag ist wahrscheinlich vor allem bei den Boxern deshalb so beliebt, weil durch das Drehen die Haut des Gegners mit dem Boxhandschuh eher verletzt wird. Das zweite Argument für den gedrehten Schlag lautet: Wenn der vertikale Schlag um so vieles besser ist, warum wendet ihn dann nicht jeder an?

Dieser Artikel erschien im Journal of Asian Martial Arts Vol. 9 Number 1, 2000.

Quelle: www.wingchunkungfu.de

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