Der Wettkampf im Ju-Jutsu

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Ju-Jutsu Fighting

Ju-Jutsu Fighting

Im Wettkampf des Ju-Jutsu können sich die Kampfsportler in verschiedenen Disziplinen messen. Disziplinen, die Aufschluss darüber geben sollen wer am besten sein Handwerk versteht. Die zwei bekanntesten Arten zum messen des Könnens im Ju-Jutsu sind der Fighting-Wettkampf und der Duo-Wettkampf. Beide fordern ein hohes Maß an Geschicklichkeit und Ausdauer. Die Unterschiede der beiden Wettkampfarten liegen jedoch darin, dass im Fighting frei gekämpft wird (Einschränkungen gibt es schon, sonst wäre es Mixed Martial Arts) und im Duo eine Antwort auf eine vorgegebene Situation gegeben wird, die vorher im Training eingeübt worden ist.

Fighting-Wettkampf

Fighting ist eine Wettkampfvariante, die nur leichten Kontakt der Kämpfer erlaubt (nicht wie im Boxen, wo mit voller Kraft möglichst ein K.O. erzielt werden soll). Es geht im Fighting nicht darum den Gegner auszunocken, sondern der Sinn des Leichtkontaktes im Ju-Jutsu liegt darin, dass die Kämpfer Ihr Geschick und Ihr technischen Verständnis (Welche Technik setz ich jetzt ein?) unter Beweis stellen. Die Kämpfer sollen Deckunglücken beim jeweiligen Gegner entdecken und dort gezielt einen Treffer landen. Gerade Tritte und Schläge, sowie Knie- und Ellebogenstöße bzw. Schläge sind in der Variante auch verboten und schränken so den Zweikampf enorm ein. Ziel dieser Einschränkung ist jedoch ein hohes Verletzungsrisiko zu vermeiden. Verständlich. Ansonsten müssten bei jedem Kampf ein Arzt anwesend sein, was den Kostenaufwand enorm in die Höhe treiben würde. Schläge und Tritte unter die Gürtellinie sind grundsätzlich verboten (wie in jeder anderen Kampfsportart auch). Gekämpft wird auf einer Mattenfläche und über alle Distanzen hinweg. Es wird geschlagen und getreten ähnlich wie im Karate, geworfen wie im Judo und am Boden gekämpft wie ein Jiu-Jitsu Kämpfer. Es ist schon fast wie in den Mixed Martial Arts Kämpfen. Anders ist jedoch, dass die einzelnen Distanzen (Tritt-Schlag-Distanz, Wurf-Distanz, Boden-Distanz) einzelne Parts (Teile des Kampfes) darstellen. Die während des Kampfes variieren müssen. Es geht also nicht wie im MMA Kampf zu denken:”Ich kann gut zuschlagen, also lass ich mich am Besten nicht greifen.”, so geht das nicht. Im Ju-Jutsu Fighting würde das verhalten Strafpunkte bringen. An sich ist die Wettkampfform Fighting ein gute Idee. Falls ihr Ju-Jutsu macht, steigt ins Fighting ein!

Hier die Klassen für die Männer:

U 10 – keine festen Gewichtsklassen – Einteilung erfolgt in max. 5 kg Unterschied

U 12 – keine festen Gewichtsklassen – Einteilung erfolgt in max. 5 kg Unterschied

U 15 – 34 kg – 37 kg – 41 kg – 45 kg – 50 kg – 55 kg – 60 kg – 66 kg + 66 kg

U 18 – 50 kg – 55 kg – 60 kg – 66 kg – 73 kg – 81 kg + 81 kg

U – 62 kg – 69 kg – 77 kg – 85 kg – 94 kg + 94 kg

Senioren – 62 kg – 69 kg – 77 kg – 85 kg – 94 kg + 94 kg

Die Klassen der Frauen:

U 10 – keine festen Gewichtsklassen – Einteilung erfolgt in max. 5 kg Unterschied

U 12 – keine festen Gewichtsklassen – Einteilung erfolgt in max. 5 kg Unterschied

U 15 – 32 kg – 36 kg – 40 kg – 44 kg – 48 kg – 52 kg – 57 kg – 63 kg + 63 kg

U 18 – 44 kg – 48 kg – 52 kg – 57 kg – 63 kg – 70 kg + 70 kg

U 21 – 55 kg – 62 kg – 70 kg + 70 kg

Senioren – 55 kg – 62 kg – 70 kg + 70 kg

Weitere Informationen zum Fighting-Wettkampf

Duo-Wettkampf

Der Duo-Wettkampf ist kein direkter Fight. Es ist vielmehr mit Tanz-Wettkämpfen zu vergleichen. Der Bewegungsablauf wird gezeigt und 5 Kampfrichter bewerten den geizeigten Bewegungsablauf mit zahlen von 1 bis 10, wobei 10 das Beste ist. Die Teilnehmer treten immer paarweise an und zeigen so meist sehr komplexe und beeindruckende Bewegungsabläufe, die sie Monate vor dem Turnier beim Training einstudiert haben. Natürlich werden die Teilnehmer, wie beim Fighting-Wettkampf auch, in Alters- und Gewichtsklassen eingeteilt. Die Tabelle über Alters- und Gewichtsklassen weiter oben ist auch für Dou geltend. Der Haken am Duo-Wettkampf ist jedoch, dass die Teilnehmer sich die Techniken und Angriffe, die vorführen, nicht aussuchen dürfen. Ein Kampfrichter auf der Matte gibt die Angriffe ( gegen die sich der jeweilige Teilnehmer “verteidigen” soll ) vor. Natürlich gibt es ein begrenzte Auswahl an Angriffe aus denen der Kampfrichter einige aussuchen kann. Die begrenzte Auswahl an Angriffen wird Duo-Serie genannt. Ziel ist es die meisten Punkte im Paar gegen Paar Kampf zu bekommen, um sich so gegen alle anderen Teilnehmerpaare in der selben Klasse zu beweisen.

Weitere Informationen zum Duo-Wettkampf

Fazit

Der Fighting-Wettkampf ist eine gute Sache um seine kämpferischen Reflexe und Techniken zu testen und zu festigen. Jedoch ist aus meiner Sicht der Ju-Jutsu Fighting Kampf schon fast ein Geschicklichkeitsspiel, da der Leichtkontankt manchmal ein bisschen überbewertet wird und man wegen zu harter Schläge bestraft wird. Der Duo-Wettkampf dagegen ist garnicht mein Ding da es einfach nur einstudierte bewegungsabläufe sind die auf der Straße niemals funktionieren würden. Die Bewegungsabläufe sehen zwar gut aus, aber auch nur weil der Partner meist mitspringt.

Wie ist eure Meinung zum Ju-Jutsu Wettkampf?

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Ju-Jutsu Competitioncamp 2009

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Competitioncamp

Competitioncamp

Das Ju-Jutsu International Federation Summercamp 2009 findet vom 09.08.2009 bis zum 15.08.2009 in Bad Blankenburg, Germany, statt. Es ist ein internationales Trainingscamp für den Wettkampf. Sowohl für Fighting-Interessierte als auch für Duo-Teilnehmer.

Weitere Info’s findet Ihr hier

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Best of Judo

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Hier ist Einiges an schönen Würfen zu sehen. Alles aus den Turnierkämpfen des Judo entnommen. Mein Kommentar dazu: Enfach nur schön.

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Trainingsmethoden

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Trainingsmethoden sind die variablen Wege nach denen wir unser Können trainieren und verbessern. Von den einzelnen Drills, die bestimmte Techniken, Strukturen oder Abläufe trainieren und einschleifen über die etwas fortgeschrittenen Übungen, die eine Art Frage und Antwort Spiel zwischen den Partnern sein können, bis hin zu dem freien Kämpfen, das alle Eigenschaften und alle Aspekte der Kampfkunst beinhalten kann.
Dabei sollte man niemals vergessen, dass ein Drill oder eine Trainingsübung kein richtiger Kampf ist. Es geht mehr das verletzungsfreie Miteinander als Schulung, nicht um einen Wettkampf oder eine Selbstverteidigungssituation. Nur weil der eine in einem bestimmten Drill gut ist, heißt das noch lange nicht, dass er dadurch der besondere unschlagbare Kämpfer geworden ist. Egal, wie gut die Pratzenarbeit des einen ist, dass heisst nicht, dass er das auch im Kampf umsetzen kann. Psychologische und psychische Einflüsse spielen hier ebendso eine Rolle.
Und letztendlich ist auch Sparring, egal in welcher Form, nur ein Drill, der möglichst nah an den realen Kampf rankommen sollte, aber denoch in letzter Instanz von ihm entfernt bleibt.

Generell kann man die verschiedenen Trainingsmethoden im JKD in drei Kategorien teilen, wobei sich diese Kategorien weiter in verschiedene Unterkategorien teilen können. So entwickeln sich die Hauptkategorien von “festgelegt” hin zu “frei”, man kann bestimmte Eigenschaften extra mit dazu tun und sollte jeweils die bereits beschriebenen 5 Wege des Angriffs im Kopf behalten. Allgemein kann man jedoch sagen, dass sich das Training in der Richtung: Form -> Schnelligkeit -> Kraft entwickelt. D.h. Es wird erst Wert auf eine ökonomische, individuell-richtige Form oder Ausführung gelegt. Von hieraus wird versucht, die Bewegung oder die Technik schneller und kraftvoller ohne Aufgabe der Form zu trainieren. Hierbei fließen dann auch die anderen benötigten Eigenschaften ein.

Der erste Ansatz im Training ist das Solo-Training.

Hierein fällt alles Training, das der Praktizierende alleine ausführen kann wie z.B. Formen, Shattenboxen, Equipment Training sowie die Visualisation der Abläufe. Immer unter den oben genannten Ausführungswegen von “festgelegt” nach “frei” und unter der Berücksichtigung der Form -> Schnelligkeit -> Kraft Entwicklung.

Es folgt das Partnertraining.

Unter Beibehaltung der Reihenfolge und der erlernten Dinge aus dem Solotraining trainiert man hier gegen einen erst kooperativen, später immer mehr Widerstand leistenen, Partner. Eigenschaften wie Timing, Distanz, Überbrückung etc.pp. Kommen hier mit dazu. Geschult werden diese in Drills und im Sparring, dass auch in bestimmten technischen Aspekten limitiert sein kann.

Die dritte Kategorie ist das theoretische Training.

Hierzu gehört die Erklärung der Prinzipien und Konzepte, diverser Strategien und Taktiken, die Erläuterung des theoretischen Hintergrunds und der Basis. Legale Aspekte der Selbstverteidigung, Trainingsmethodik, medizinische und Ernährungstipps und die allgemeinen Fragen zur Kampfkunst gehören hier dazu. Diese können in Einzel- oder Gruppengesprächen, Dialogen, Diskussionen oder Vorträgen stattfinden. Auch sollte jeder Kampfkünstler selbstmotiviert sich über die diversen Informationsmedien zur Kampfkunst informieren.

Letztendlich ist diese Kategorisierung des Trainings auch nur eine Krücke für den Weg, eine Messlatte für die Selbstbetrachtung und die Betrachtung des eigenen Trainings. Alle Aspekte einer Kampfkunst sollten in dieser Art trainiert werden, um letztendlich vollständig zu üben.

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Ju-Jutsu

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Ju-Jutsu, übersetzt „sanfte Kunst“, ist ein offenes Selbstverteidigungssystem welchen sich auf den Gebrauch im täglichen Leben spezialisiert hat. Es beinhaltet Techniken und Bewegungsabläufe, die sich nur auf die Selbstverteidigung beziehen.

Die Enstehung des Ju-Jutsu wurde durch viele Kampfsportler aus dem Deutschen Dan-Kollegium begonnen. Sie wurden vom Budesministerium 1967 beauftragt einen Kampfsport zu gründen, der nur Selbstverteidigungstechniken hat, die in den täglichsten Selbstverteidigungssituationen einsetzbar sind. Die Techniken wurden aus dem Karate, Aikido, Judo, Jiu-Jitsu und vielen anderen Kampfkünsten zusammgestellt. Es wurden jedoch nur die nötigsten Techniken ausgewählt, um den Umfang an Techniken so klein wie möglich zu halten, denn “weniger ist mehr”. Bis zum heutigen Tage wird der Umfang an Techniken immer aktuell gehalten, in der Form, dass neue Techniken dazukommen, andere aussortiert werden und immer an der Verbesserung der Techniken gearbeitet wird.

Jedoch hat Ju-Jutsu nicht nur das Angebot der Selbstverteidigung, sondern es beinhaltet auch den sportlichen Aspekt des Wettkampfes.
Zum einen das Fighting, welches sich mit dem Einzelkampf zweier Kämpfer in allen möglichen Positionen und Situationen befasst.
Zum anderen der Duo-Wettkampf, in dem es darum geht in gestellten Situationen seiner Kreativität in Perfektion freien Lauf zu Lassen.

Fazit: Im Ju-Jutsu lässt sich viel lernen, jedoch werden meiner Meining nach viel zu viele gestellte Situationen trainiert, anstatt das Training auf Sparring umzustellen.

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