Die Gewalt von Jugendlichen

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Vor etwa 30 Jahren ist die Gewalt auf deutschen Straßen noch eine andere gewesen. Es gab zwar auch gewaltsame Auseinandersetzungen, jedoch war diese zu Ende, als der Gegenüber am Boden lag. Desweiteren war es früher (vor ca. 20 Jahren) üblich, dass fair gekämpft worden ist, das heißt Mann gegen Mann oder eine gleiche Anzahl an Kontrahenten. Seit einigen Jahren jedoch schwappte immer mehr der Trend aus Amerikas Straßen zu uns rüber. Für immer mehr Jugendliche gab es keine Fairness mehr. Der damals noch bestehende Ritualkampf existiert heute nicht mehr. Viel mehr sind die heutigen Angreifer darauf aus mit allen Mittel zu gewinnen und ihre vorhandenen Aggressionen am Gegenüber auszuleben, selbst wenn dieser am Boden liegt. Auch wenn der Gegenüber stärker ist, wird dies nicht als Argument der Konfliktlösung gesehen, sondern nur als Hindernis welches sich mit Verstärkung beheben lässt. Von Fairness keine Spur. Liegt das Opfer dann am Boden, wird noch nachgetreten bis sich das Opfer nicht mehr bewegt. Dabei sind sogar schon Opfer bei gestorben. Ein Beispiel ist der Fall, der sich am Bahnhof in Bayern ereignet hat. Dort musste ein Mann sterben, nur weil er Zivilcourage gezeigt hat. Das Traurige an der Sache war, dass ihm keiner geholfen hat, obwohl genug Leute das Geschehen beobachtet haben. Das eigentlich Problem sind jedoch die Jugendlichen, die zum einen keine Grenzen mehr kennen und zum anderen viele Aggressionen in sich birgen, die sie abbauen wollen. Wie machen sie dies, sie fangen Konflikte mit ihren Mitmenschen an. Die Ursache dieser Aggressionen sind zumeist Unzufriedenheit. Ob materieller Art oder pädagogischer Art (Vernachlässigung der Eltern). Die Frage ist natürlich nun, wie kann man diese Aggressionen unterbinden, um die Konfliktfreudigkeit der Jugendlichen von vornherein verhindern zu können.

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Warum Ritualkampf?

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Warum ist der Ritualkampf auf der Straße am meisten verbreitet?
Menschen sind, wie man aus der Biologie weiß, gleiche Artgenossen. Die Evolution hat es so vorgesehen, dass sich gleiche Artgenossen nicht töten können. Es ist ein Schutzmechanismus, der verhindern soll, dass eine Art sich gegenseitig auslöschen kann. Aus diesem Grund ist es eigentlich ein Rätsel warum sich Menschen überhaupt gegenseitig über einen gewissen Grad hinaus verletzen können oder sogar gegenseitig töten können.

Wir Menschen haben den anderen Arten gegenüber einen ausschlaggebenden Vorteil und zwar unsere beeinflussbare Psyche.

Bei Tieren ist dieser Schutzmechanismus Instinktiv verankert. Bei uns Menschen jedoch auch, wobei der kleine Unterschied darin besteht, dass wir unsere Instinkte bedingt abschalten können. Die Psyche ist in soweit beeinflussbar, dass unsere Vorstellung von Menschen und Tieren von der Psyche gesteuert werden. Machen wir uns klar, dass der Mensch vor uns kein Mensch sondern ein Tier ist, zum Beispiel durch Beleidigungen (man sagt ja schon mal: “du Schwein; du Bestie”). Wenn unsere Psyche den jeweiligen Menschen nicht mehr unter der Kategorie Mensch einordnet sondern unter einer Tierkategorie, ist es für denjenigen kein Mensch mehr sondern etwas anderes ( was er sich unter dem Menschen vorstellt ). In einem solchen Moment ist der Schutzmechanismus der gleichen Art ausgeschaltet und es kann bis zum Tode gekämpft werden.

Genauso kann der Psyche vorgespielt werden, dass mit dem Tod des Menschen ein höheres Ziel verfolgt wird. Das beste Beispiel für ein solches Denken ist der Krieg. Im Krieg denken Soldaten, die töten, dass sie damit ihrem Staat, ihrem Vaterland helfen und es damit gerechtfertigt wäre.

Allgemein kann man sagen, dass die beeinflussbare Psyche so beeinflusst werden muss um den Schutzmechanismus der gleichen Art ausschalten zu können, wobei dies nur Menschen können.

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