Lo Man Kam

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Lo Man Kam ging 1956, von seinem Onkel ermutigt, in die “Republic of China”, Taiwan. Er repräsentiertedort das junge Volk Hong Kongs und erhielt private Ratschläge von Präsident Chiang Kai-shek. Als er später nach Hong Kong zurückkehrte schalt ihn sein Onkel und riet ihm wieder nach Taiwan zu gehen. So reiste er 1960 zurück nach Taiwan und besuchte dort eine Militärschule. Nachdem er einige Jahre gedient hatte, standen Lo Man Kam zwei Optionen offen. Er konnte eine Kariere in der Armee machen oder eine Kung Fu Schule eröffnen.

Lo Man Kam

Lo Man Kam

1974 eröffnen Lo Man Kam, nachdem er sich mit seinem Cousin Yip Chun beraten hatte, eine Wing Chun Schule in der 31 4F Lane 12, Alley 51, Sec. 3 Pa Te Road, Taipeh, wo sie sich noch heute befindet. Zur Zeit der Eröffnung war Lo Man Kam der einzige Wing Chun Trainer in Taiwan. Dort unterrichtet er u.a. das SWAT (Special Weapon Attack Team) und das FBI im waffenlosen Kampf. In seiner Schule werden heute Schüler aus der ganzen Welt unterrichtet und Sifu Lo Man Kam besucht seine Schulen in den verschiedenen Nationen, so oft er Gelegenheit dazu hat. Mit seiner SWAT Trainingsklasse besuchte er bereits die U.S.A und trainierte dort eine U.S. SWAT Einheit.

Auch viele bekannte Persönlichkeiten haben bereits unter der Leitung von Sifu Lo Man Kam trainiert. So bildete er den Neffen Chang Kai Sheks aus und unterrichtet heute noch den König und den Prinz von Brunei.

Auch die Lo Man Kam Wing Chun Association Germany wird von Sifu Lo Man Kam seit 1996 besucht. Bei seinen Aufenthalten unterichtet Sifu Lo Man Kam vor allem seine Schulleiter, aber er trainiert auch stehts die Schülergruppen in den einzelnen Schulen persönlich. Hierbei bemüht er sich den Anfängern des Systems, ebenso wie den Fortgeschrittenen, zu helfen ihr Kung Fu zu verbessern. Zudem werden in Zusammenarbeit mit den deutschen Schulleitern auch verbansoffene Seminare durchgeführt, die von jedem Wing Chun Interessierten besucht werden können. Seminartermine und Veranstaltungen in Deutschalnd können immer auf der Internetseite www.lomankam.de eingesehen werden.

Aus dem Buch “Siu Lim Tao – Die kleine Idee” zusammengestellt von Marc Debus. Es enthält Texte von Sifu Lo Man Kam, Gorden Lu, Marc Debus, Philip Müggler und Horst Uecker.

Weitere Informationen findet ihr hier: www.lo-man-kam.de

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Lo Man Kam: Yip Man

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Yip Man

Yip Man

Yip Man studierte die Kunst des Wing Chun zwei Jahre unter Chan Wah Shun in Fo Shan, bis dieser starb. Er setzte sein Studium des Wing Chun unter einem von Cha Wah Shuns ältesten Studenten Ng Chung So drei Jahre fort. Später, im Alter von 16 Jahren, verließ Yip Man Fo Shan, um in Hongkong in die St. Stevens’s Schule für Knaben einzutreten. Yip Man war zu dieser Zeit ein Unruhestifter, der unaufhörlich in Kämpfe verwickelt war, die ihm einen besonderen, bei manchen nicht sehr guten, Ruf einbrachten. Eines Tages schlug ein Klassenkamerad Yip’s ihm vor, gegen einen schon ziemlich alten Kung Fu Lehrer einen Kampf auszutragen. Yip Man war mit diesem Vorschlag einverstanden, da er es eigentlich nicht gewohnt war seine Kämpfe zu verlieren und schon gar nicht, wenn dieser Mann um viele Jahre älter war als er selbst. Es war für Yip Man eine vermutlich sehr erstaunliche Erfahrung, dass dieser ältere Mann keinerlei Probleme Damit hatte, die Angriffe Yip’s abzuwehren und ihn innerhalb kürzester Zeit zu besiegen. Yip Man fragte, nachdem er seine Niederlage überdacht hatte, ob er Unterricht von seinem Gegner erhalten könne. Während der Unterhaltung stellte er fest, dass jener ältere Mann niemand anders war als Leung Bik, der Sohn Leung Yan’s, bei dem sein Sifu (Vaterlehrer) Chan Wah Chun die Kunst des Wing Chun Kung Fu Stils erlernt hatte und dieser somit zur selben Linie in der Vererbung des Kampfsystems gehörte.

Leung Bik war aufgrund seines sehr analytischen Umgangs mit den Techniken des Wing Chun Kung Fu Systems eine ganz andere Art von Lehrer wie sie Yip bis zu diesem Zeitpunkt von Chan Wah Chun gwohnt war. Er trainierte bei ihm weitere drei Jahre und brachte seine Fähigkeiten zur Perfektion. So wurde das später von Yip Man gelehrte Wing Chun ein Produkt zweier sehr unterschiedlicher Lehrer (nach Angaben einiger Yip Man Schüler ist Leung Bik niemals dessen Lehrer gewesen. Yip Man und Leung Bik waren ledeglich Freunde, alles andere sei eine Erfindung eines Journalisten).

Nach einiger Zeit kehrte Yip Man aus Hongkongwieder nach Fo Shan zurück. Später Besetzten dann die Japaner die Provinz Fo Shan. Die japanische Militärpolizei versuchte Yip Man als Ausbilder für ihre Truppen zu gewinnen, was dieser aber ablehnte. Sie engagierten einen anderen Kung Fu Meister, von dem der Nachname Leung bekannt ist, um Yip Man herauszufordern. Der ging nach längerer Zeit auf die Herausforderung ein und besiegte seinen Gegner problemlos. Er musste daraufhin Fo Shan verlassen, half aber der chinesischen Regierung weiterhin bei ihrem Wiederstand. Nachdem die Japaner Fo Shan verlassen hatten, kehrte Yip Man zurück und wurde Ermittler bei der dortigen Polizei. Einige Zeit später führte er seine Karriere als Oberhaubt der Militärpolizei fort. Zu dieser Zeit verbrachte Lo Man Kam bereits sehr viel Zeit bei seinem Onkel Yip Man.

Als China 1949 kommunistisch wurde, musste Yip Man seine Familie in Fo Shan verlassen und begab sich abermals nach Hongkong. Hier begann er wieder Wing Chun zu unterrichten. Seine erste Klasse hatte er in einem Hinterzimmer der Restaurant-Verbindung von Hongkong. Alle Schüler waren Mitglieder dieser Restaurant-Verbindung. Zu diesen ersten Schülern zählten Leung Sheung, Lok Yiu, Yip Bo Ching, Chan Wah, Lee Wing, Tsui Shan Tin (Tsui Sung  Ting), Lee Man und Lo Man Kam. Lee Man war zudem ein guter Freund Yip Man’s und des Vaters von Lo Man Kam. Sie kannten sich bereits sehr lange, da sie alle früher in Fo Shan lebten. Die Räume reichten für die schnell wachsende Anzahl von Schülern nicht lange aus. Yip Man eröffnete bald eine zweite Schule im Yim Wah Restaurant in der Stanley Street. Da auch die Mönche des “Three Prince Temple” Interesse an Yip’s Kampfkünsten hatten wurden dies der dritte Trainingsort. Als herausragender Schüler sei hier Lee Han erwähnt. Die schule in der Stanley Street musste später wegen zu vieler Schüler in die “Public Safety Union” verlegt werden, da hier größere Räumlichkeiten vorhanden waren.

Als nächstes initiierte Yip Man den “Fu Shan Wing Chun Club” in einem Appartment in der Hoi Tan Street. Er tat diesum auch anderen Schülern, die nicht Mitglieder der “Restaurant-Union” waren, das Training des Wing Chun zu ermöglichen. Zu den ersten Schülern hier zählten Wang Kiu und Chiu Yau. Auch Tsiu Shan Tin und andere Schüler aus der ersten Schule trainierten hier. In dieser Schule wurden später auch Wong Shun Leung und Cheung Cheuk Hing (William Cheung) aufgenommen.

Yip Man und Bruce Lee

Yip Man und Bruce Lee

Die Zahl der Schüler stieg stetig an und die Schule wurde von der Hoi Tan Street in die Lee Tat Street und später in das Shin Yip Building verlegt. In die Schule der Lee Tat Street kam auch der junge Bruce Lee, der daraufhin längere Zeit Unterricht bei Yip Man nahm.

Yip Man holte seine Familie später nach Hongkong und lebte und unterrichtete dort bis zu seinem Tod im Jahre 1972.

Aus dem Buch “Siu Lim Tao – Die kleine Idee” zusammengestellt von Marc Debus. Es enthält Texte von Sifu Lo Man Kam, Gorden Lu, Marc Debus, Philip Müggler und Horst Uecker.

Weitere Informationen findet ihr hier: www.lo-man-kam.de

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Kung Fu TV auf sevenload.com

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Jackie Chan in "Drunken Master"

Jackie Chan in "Drunken Master"

sevenload.com und Deutschland TV Marketing veröffentlichen ab sofort Film-Klassiker aus der Kung-Fu-Szene. Zum Auftakt der Kooperation zeigt sevenload “Das Todeslied des Shaolin” und “Der reißende Puma” im Kinokanal. Nutzer können sich kostenlos die Kult-Filme aus den 70er Jahren in voller Länge anschauen, sie bewerten und kommentieren. Das gesamte Angebot an Kung-Fu-Filmen wird regelmäßig erweitert und umfasst insgesamt neun Martial-Arts-Filme.

Zum Kung Fu TV

Quelle: pressebox.de

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Der Meister des Wing Chun, Lo Man Kam, Kung Fu wird 75

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Sifu Lo Man Kam an der Berliner Mauer

Sifu Lo Man Kam an der Berliner Mauer

Bereits zum dritten mal besucht der Meister des Wing Chun Kung Fu die Kampfkunstschule für Frauen und Mädchen „Schöner Frühling“ im Prenzlauer Berg.

Lo Man Kam gilt weltweit als einer der wichtigsten Meister des Wing Chun Kung Fu, der wohl effektivsten aller Kampfkünste. Sie ist vor allem auf schnörkellose Effizienz angelegt und ermöglicht es, sich ohne großen Kraftaufwand gegen stärkere Gegner zu behaupten.
Daher kann sie auch im hohen Alter noch effektiv eingesetzt werden. Nun wird Lo Man Kam, der weltweit Kurse und Seminare gibt am 25 Mai 75 Jahre alt.

Als direkter Verwandter des legendären Großmeisters aller Wing Chun Stile, Yip Man (1893 – 1972), ist er einer der letzten lebenden Kampfkünstler, die noch direkt von ihm ausgebildet wurden. Sein wohl berühmtester Trainingspartner war Bruce Lee, dessen Filme diese Kampfkunst einem breiteren Publikum nahegebracht haben.
Seit 1960 lebt er in Taiwan. Dort unterrichtet er unter anderem bis heute die SWAT (Special Weapon Attack Team) der taiwanesischen Polizei im waffenlosen Kampf. In seine Schule kommen heute Schüler aus der ganzen Welt. (www.lomankamwingchun.blogharbor.com)

Kontakt:
Kampfkunstschule Schöner Frühling
Christine Nossol
Hiddenseer Str. 6
10437 Berlin

Telefon: 030- 43 73 49 62
E-mail:
Web: www.schoener-fruehling.com

Das Wing Chun Kung Fu Kampfsystem ist über 300 Jahre alt und wurde ursprünglich von einer Frau entwickelt. Diese Tradition greift die Kampfkunstschule Schöner Frühling auf, so trainieren zur Zeit Mädchen und Frauen im Alter von 6 – 68 Jahren Wing Chun. Mit Lo Man Kam bietet die Schulleiterin Christine Nossol ihren Schülerinnen nun erneut die persönliche Weiterbildung durch den charismatischen Meister. Schöner Frühling ist übrigens die deutsche Übersetzung des chinesischen Wing Chun. Der Legende nach der Name der ersten Schülerin, die diesen neuen Kung Fu Stil erlernte. Sie besiegte im Zweikampf einen aufdringlichen Verehrer und heiratete den Mann ihres Herzens.

Die Kampfkunstschule Schöner Frühling feiert im Herbst 2009 ihr fünfjähriges Bestehen. Frauen, die Interesse an einem Probetraining haben, können gerne einen Termin vereinbaren. Der Einstieg in den Unterricht ist zu jeder Zeit möglich.

Quelle: openPR.de

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Neue Martial Arts Serie bei RTL

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Mathis Landwehr

Mathis Landwehr

Ich habe heute einen sehr interessanten Artikel auf dem Webblog für innere Kampfkünste gefunden. Ab 18. Juni 2009 um 20:15 Uhr gibt es eine neue Serie auf RTL. Die Kampfkunst Serie heißt “Lasko – Die Faust Gottes” und ersetzt den Sendeplatz von “Alarm für Cobra 11“.  Die neue Serie auf RTL erinnert an die damalige Serie “Kung Fu” aus den 1970er Jahren, die von einem WuShu – Kämpfer gehandelt hat. Drehbuchautor der damaligen Serie “Kung Fu” war Bruce Lee. In der Martial Arts Serie kämpft der Mönch Lasko ( Mathis Landwehr ) gegen Terroristen, Söldner und Kriegsverbechern. Die erste Staffel ( sieben Folgen ) wird ab dem 18. Juli zu sehen sein.

– Die Meldung auf Wunschliste.de: RTL zeigt neue deutsche Action-Serie Lasko

– Ein Interview mit dem Schauspieler Mathis Landwehr, der die Hauptrolle in der Serie spielt. Über seine Kampfkunstausbildung in Vietnam und wie er zum Schauspieler wurde. Warum es Kampfkünste in Deutschland so schwer haben: Das Interview

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