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Mai 17
 Sven Fritz, Markus Buthe, Alexander Kirnow, Reimut Scheffler
Am vergangenen Sonntag fanden die Westdeutschen Meisterschaften im Ju-Jutsu Fighting und Duo in Hanau statt. Die jeweils fünf besten Kämpfer einer Gewichtsklasse aus Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Nordrhein Westfalen kämpften um den Titel auf Gruppenebene und die Teilnahmeberechtigung zur Deutschen Meisterschaft. Auch der Paderborner Markus Buthe mischte in seiner Gewichtsklasse -85kg auf der Kampffläche mit.
Der Kader-Athlet musste direkt zu Anfang des zweiten Wettkampftages, an dem die Senioren kämpften, ran und starte im Pool B.
Mit Erreichen des Viertelfinales musste der TVler gegen Reimund König vom TV Pirmasens antreten. Hier konnte sich Markus in Part 1 mit Schlag- und Tritttechniken einen Vorsprung erarbeiten, hatte aber in Part 2 (Judo Standkampf) und Part 3 (Bodenkampf) schwer zu kämpfen und konnte nicht vor Ablauf der drei Minuten Kampfzeit frühzeitig gewinnen. Der Paderborner sackte den Sieg dann aber mit einem klaren Vorsprung ein.
Im Halbfinale trat der Paderborner dann auf Alexander Kirnow vom PSV Kassel, an dem sich Buthe so richtig die Zähne ausbiss.
Markus kämpfte auch hier wieder sicher in seiner Spezialdisziplin Part 1 eine Ippon-Wertung (zwei Punkte) nach der anderen.
Und auch hier gelang es ihm einfach nicht, den Gegner in Part 2 zu werfen. Kirnow, russischer Abstammung, die oft dem Judo oder Sambo verpflichtet und deswegen sehr stark in Part 2 + 3 sind, dominierte durch seine Kraft so stark, dass Buthe im Bodenkampf sehr unbequeme Bodenkämpfe meistern musste und sich dabei einige Verletzungen durch Mattenbrand im Gesicht zuzog. Erneut erst nach Ablauf der drei Minuten Kampfzeit gewann Markus den Einzug ins Finale mit einem 7-Punkte Vorsprung.
Auf großen Turnieren wie der Westdeutschen Meisterschaft ist es so, dass alle Finalkämpfe nacheinander auf der mittleren Matte ausgetragen werden und einzelne Kämpfer, die sehr früh mit ihren Kämpfen begonnen, lange auf ihr Finale warten müssen. Das bedeutet, dass sich diese Kämpfer erneut erwärmen müssen und sich auf Sieg einstimmen müssen, um fit zu sein für die letzte Entscheidung des Turniers.
Zum Finale standen ca. 250 Gäste an der Absperrung zur Matte und riefen die Namen ihrer Sympathisanten. Die Kontrahenten und die jeweiligen drei Kampfrichter wurden namentlich aufgerufen. Sven Fritz vom PSV Wuppertal in Rot und Markus Buthe vom TV 1875 Paderborn in Blau. Beide sind mehrfache Landesmeister im wettkampfreifen Alter mit Erfahrung.
Die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft hatten beide schon in der Tasche, doch jetzt ging es um den Titel des Westdeutschen Meisters.
Im Kampf schenkten sich beide NRWler nicht viel und hier schafften es beide nicht, sich in Part 2 mit einem erfolgreichem Wurf durchzusetzen.
Auch der judoerfahrende Fritz wurde erst im Bodenkampf so richtig gefährlich, dass Markus hilfewedelnd abschlug. Es war keine Technik, die ihm zu schaffen machte, nur bekam er so hermetisch eingeschlossen in Jacke des Gegners und Armen keine Luft mehr.
Buthes Landestrainer und Coach Jürgen Hatzky norderte Buthe taktisch ein und rief ihm immer wieder sein Ziel vors innere Auge, Westdeutscher Meister werden zu wollen.
Beide Kämpfer wechselten bei der Punktewertung in der Führung, so dass es für den TVler abwechselnd Führung, gefolgt vom Rückstand hieß.
Genau 12 Sekunden vor Ablauf der vollen Kampfzeit lag Markus mit einem Punkt im Rückstand und Fritz wusste taktisch, dass Buthe kommen musste, um daran etwas zu ändern. Und Buthe kam, punktete und lieferte sich mit Fritz eine wahre Schlacht voller Schläge und Tritte.
Mit Ablauf der Zeit stand es 19:16 für Buthe und von draußen protestierten die Anhänger Fritzs, dass die Kampfrichter eine Ipponwertung, bestehend aus zwei Punkten, für den Wuppertaler vergessen hatten.
Die Kampfrichter traten zur Beratung zusammen und für Buthe begann mit starrem Blick auf die Wertungstafel die längste Zeit des Kampfes.
Jetzt gaben die Kampfrichter eine Waza-Ari für Fritz, wodurch es nur noch 19:17 stand und die Kampfrichter noch über die fehlende Ipponwertung diskutierten. Hätte diese Fritz bekommen, hätte Markus ein mega Problem gehabt. Sie gaben ihn aber nicht und Buthe offiziell zum Sieger erklärt.
Am 24.06. – 26.06. finden die Deutschen Meisterschaften in Großbeehren bei Berlin statt. Der Nordrhein Westfälische Ju-Jutsu Verband kam in der Länderwertung auf Platz Zwei. Siegen konnte hier das Bundesland Hessen, Rangletzes war das Saarland noch vor Rheinland Pfalz.
Weitere Infos und Fotos unter: www.jujutsufighting.de
Schlagwörter: Duo, Fighting, Hanau, Ju-Jutsu, Westdeutsche Meisterschaft
Jul 15
Andreas Kuhl ist einer der besten Fighting Kämpfer im Ju-Jutsu, die Deutschland zu bieten hat. Für mich persönlich ist er der Beste. Er dreimal in Folge den Weltmeistertitel im Ju-Jutsu Fighting geholt, war schon, ich weiß nicht wie oft, Deutscher Meister.
 Andreas Kuhl
Ich selbst habe in Kaldenkirchen einen Lehrgang unter seiner Leitung genießen dürfen. Andy hat uns, den Telnehmern des Lehrgangs, einiges von seiner Fighting-Erfahrung gezeigt. Es fing schon beim Aufwärmen an. Seine Übungen forderten nicht nur den Körper sondern auch den Geist. Durch Koordinationsübungen brachte er uns das Geschick des Kämpfes anders als ich es gewohnt war nahe. Ich muss erlich sagen mein Kopf war damals am Qualmen. Andy gab uns auch ein paar Kräftigungs- und Geschicklichkeitsübungen mit für Zuhause, die uns in Part 1 ( Phase des Schlagen und Tretens ) stärken werden. Er ging dann in Part 1 eins über und Beschrieb uns wie er in einem Kampf vorgeht und wo drauf zu achten ist. Andy ist ein sehr guter Referent im Ju-Jutsu und wenn er wieder einen Lehrgang gibt ist es sehr zu empfehlen dort hinzugehen, besonders wenn man selbst im Ju-Jutsu-Fighting aktiv ist. Ich werde auf jeden Fall die Lehrgänge von Andy Kuhl, die für mich erreichbar sind, wahrnehmen.
Im Nahrichtenportal DerWesten habe ich jetzt gelesen, dass Andy Kuhl schon zum „Sportler des Jahres der NRW-Landespolizei” gewählt worden ist und vorher schon WR-Sportler des Jahres 2008 gewesen ist. Dann bekam Andy kurz nach seiner letzten Ernennung ein weitere Auszeichung zum besten Ju-Jutsu Kämpfer ohne sportliche Förderung, was ich sehr bemerkenswert finde. Zuletzt gewann er noch im niedersächsischen Lüchow die deutsche Polizeimeisterschaft in der Klasse bis 85 kg. Zum ersten mal setzte er sich dort gegen die Mitgleider des deutschen Kaders durch, die diesem Turnier ein hohes Nivau geben. Für ihn war es eine Vorbereitung auf die “World Games” in nicht mal einer Woche in Kaohsiung in Taiwan, die er dringend brachte um dort nicht chancenlos zu bleiben.
Die “World Games” in Taiwan zu gewinnen wird das letzte Ziel für Andreas Kuhl sein.
Andy Kuhl hat bis jetzt mehr geschafft als jeder deutsche Ju-Jutsu Wettkämpfer vor ihm. Das letzte was auf seiner “to do – Liste” steht ist ein Sieg bei den “World Games”. Die World Games ist ein weltweites Turnier für alle Sportarten, die nicht an den Olympischen Spielen Teilnehmen und genauso wie die Olympischen Spiele aufgebaut. Sie finden in diesem Jahr in Taiwan statt. Mit einem Sieg bei den “World Games” würde er alles gewonnen haben was einer Ju-Jutsu Wettkämpfer gewinnen kann. Andy Kuhl würde damit Wettkampfgeschichte im Ju-Jutsu schreiben.
Schlagwörter: Andreas Kuhl, Deutscher Meister, Deutschland, Fighting, Ju-Jutsu, Kaldenkirchen, Olympischen Spiele, World Games
Jul 05
 Competitioncamp
Das Ju-Jutsu International Federation Summercamp 2009 findet vom 09.08.2009 bis zum 15.08.2009 in Bad Blankenburg, Germany, statt. Es ist ein internationales Trainingscamp für den Wettkampf. Sowohl für Fighting-Interessierte als auch für Duo-Teilnehmer.
Weitere Info’s findet Ihr hier
Schlagwörter: Bad Blankenburg, Duo, Fighting, Ju-Jutsu, Summercamp, Trainingscamp, Wettkampf
Jun 23
Am 14. Juni 2009 fand der diesjährige Gelderner Chellenge Cup statt. Es waren für den Sonntag rund 60 Teilnehmer gemeldet. Erfreulicherweise waren viele kleine und junge Teilnehmer zu sehen, was dem Begriff des Nachwuchstuniers alle Ehre machte. Außerdem waren viele neue Gesichter zu sehen, die wir (Pascal, Björn, Markus und Uli unser Fotograf) auf dem Turnier zum ersten Mal sahen.
Die Waage ging unerwartet schnell von statten. Wir freuten uns natürlich auf neue Gegner und konnten die Auswertung Kampfklassen gar nicht abwarten. Es daurte jedoch ein bisschen bis die Auswertung fertig gewesen war. Aus diesem Grund fingen die Kämpfe erst um ca. 11 Uhr an. Als die Listen jedoch hingen, war die Enttäuschung umso größer, da auf Grund der wenigen Meldungen einige Klassen zusammengelegt werden mussten. Besonders Pascal (U18) traf es sehr hart, der mit Kämpfern aus den Klassen U21 und Senioren kämpfen musste. Ich persönlich fand es unmöglich, da Stärke eines Kämpfers nicht nur vom Gewicht abhängt sondern auch von Alter. Das Alter Kämpfers spielt eine wichtige Rolle bei der Kampferfahrung und bei der eigentlichen Muskelkraft. Aufgrund dieser Kriterien ist es für mich unverständlich weshalb man einen 14-jährigen gegen einen 25-jährigen Kämpfen lässt.
Björn und Markus kämpften zusammen im K.O.-System für U18, U21 und Senioren -77 kg und -85 kg. Leider gelang es keinem von uns das Treppchen zu erreichen, was sehr schade war.
Aber es muss erwähnt werden, dass die Kampfrichter teilweise unter der Beeinflussung eines Stützpunkttrainers aus Wupptertal stand. Meiner Meinung nach darf so etwas nicht passieren. Ein Beispiel ist, dass ein Kämpfer den Schützling des Stützpunkttrainers sehr gut sichtbar warf und alle drei Kampfrichter behaupteten diesen Wurf nicht gesehen zu haben, obwohl sogar das Publikum das Gegenteil behauptete.
Ich fand es sehr schade, dass das Turnier durch beenflusste Entscheidungen in manchen Kampfklassen geprägt gwesen war.
Schlagwörter: Fighting, Gelderner Chellenge Cup, Kämpfer, Kampfrichter, Nachwuchstunier
Mai 25
Der 6. Gelderner Challenge Cup findet am 14. Juni 2009 in der Sporthalle „Am Bollwerk“ in Geldern statt. Die Leitung des Turniers haben Kampfrichterin Natascha Rouette und Ralf Pollnow. Und wie letztes Jahr ist der Nordrhein-Westfälische Ju Jutsu Verband der Veranstalter und TTC Blau-Weiß Geldern – Veert e.V. der Ausrichter. Teilnehmen dürfen alle Sportler mit gültigen DJJV-Pass und mind. einer bestandenen Prüfung. Im Fighting darf kein Sportler starten, der Mitglied eines Kaders (Land oder Bund) ist. Besonders ist darauf zu achten, dass Sportler, die nach dem 14.06.1991 geboren sind, ein Sportattest benötigen, das im Zeitraum 14.06.08-13.06.09 ausgestellt worden ist. Am Sonntag den 14.06.2009 beginnt die Waage um 09:00 Uhr. Meldeschluss ist der 07.06.2009.
Angemelden kann man sich über die folgende Webseite http://www.nwjjv.eu/GCC2009
Quelle: www.ju-jutsu-nwjjv.de
Schlagwörter: Fighting, Gelderner Challenge Cup, Ju-Jutsu, Nordrhein-Westfälische Ju Jutsu Verband, TTC Blau-Weiß Geldern - Veert e.V.
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