Bruce Lee (Lee Jun Fan) – Wegepunkte und Bestimmungen

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Bruce Lee

Bruce Lee

Ein Beitrag der bruce lee foundation Europe
www.bruceleefoundation.de

Mit der Geburt des Drachens am 27. Nov 1940 betrachteten seine Eltern Ihren Jüngling als etwas Besonderes. Dass sich das später auch bewahrheitete, hatte damals niemand aus den eigenen Reihen, als auch später die Bruce nahe standen gedacht. Selbst in den USA nicht.

Bruce Leben war aus menschlicher Sicht unbestimmt, da er wie viele andere Menschen mit Hürden zu kämpfen hatte und nach dem Materialismus für eine Existenz-Sicherheit wie ein jeder von uns strebte. Doch betrachtet man sein gesamtes Leben, so ist er dennoch bestimmten Faden unbewusst gefolgt.

Bruce ursprünglicher Wunsch in Worten oder Traum war es ein chinesischer Held zu werden. Das sich das bewahrheitete, kam erst im letzten Abschnitt seines Lebens zu Tage.

Ursprünglich wollte Bruce in Hong Kong bleiben und Heiraten, eine Familie Gründen und ein normales durchschnittliches Leben führen, doch aufgrund von Straßenkämpfen und den daraus resultierenden Problemen wanderte er in sein Geburtsland den USA aus, wo er von da an ein normales Leben lebte. Die ursprünglich gewollte Hochzeit von Bruce in Hong Kong ist ebenso geplatzt, weil sich seine damalige Freundin für einen anderen Lebensweg entschieden hatte und zunächst Karriere machen wollte. Es sollte nicht sein.

Angekommen in den USA war ihm bereits als junger Mann bewusst, dass er sein persönliches Engagement der Kampfkunst und zugleich der Schauspielerei widmen wollte, wonach er auch explizit strebte. Da er in Hong Kong in der Schule keine Minute still sitzen konnte, war ihm zugleich wichtig einen ordentlichen Schulabschluss nachzuholen und zugleich zu studieren um seine berufliche Existenz zu sichern.

Auf der High-School lernte er dann seine Frau kennen und gründete mit ihr eine Familie. Sein ursprünglich bewusster Wunsch in Hong Kong erfüllte sich somit unbewusst in den USA. Hier absolvierte er sein Philosophie-Studium.

Seine Kampfschulen

Bruce besaß mehrere Kampfschulen, wo er naheliegend, die für sich selbst aus mehreren Stilen gewonnen Kampfkunsttechniken, weitergegeben hatte. Er versuchte zugleich einen Teil seiner für sich gewonnen Lebens-Philosophie, die Entwicklung der eigenständigen Persönlichkeit eines jeden Individuums, jedem einzelnen zu vermitteln. Später lehrte und trainierte er einige bekannte Schauspieler in den USA Jeet Kune Do, der Weg der abfangenden Faust, in Theorie als auch in Praxis. Er nahm bis zu 500 $ pro Stunde für private Unterrichtsstunden.

Rückfall

Mit Ende 20 verletzte sich Bruce am unteren Rücken bei einer Gewichtstrainingsübung für die untere Rückenmuskulatur so schwer, dass er gezwungen war zu Ruhen. Zum damaligen Zeitpunkt war es auch nicht sicher, ob Bruce überhaupt wieder ein Training aufnehmen durfte. Er war gezwungen sich zu schonen.

Geplagt von dem Gedanken nicht trainieren zu können lenkte er seine Energie 6 Monate lang mit dem Schreiben von Manuskripten über seine individuelle Kampfkunst zu. In dieser Zeit ist das überwiegende Material, der heute veröffentlichten Bruce Lee Bücher von Linda Lee Cadwell entstanden.

Nach dem Ruhen hatte Bruce mit einem leichten Training begonnen gehabt, bevor er wieder in seinen Alltag zurückkehrte.

Weltruhm

Die Rechnungen hatten sich bei Bruce in der Zwischenzeit gestapelt. An eine Veröffentlichung seiner Manuskripte hatte er zudem Zeitpunkt nicht gedacht. Dafür war er noch zu unbekannt.

Rückblickend im Hinblick auf die Hürden mit der Schauspielerei in den USA war er nun fest entschlossen gewesen sein Glück in Hong Kong zu versuchen. Bei einem Telefonat versicherte er Golden Harvest, dass er es besser kann.

In wenigen Jahren drehte er mehrere Filme, wobei die Dreharbeiten in Game of Death nicht abgeschlossen wurden. Die Kampfszenen hatte Bruce bereits im Jahr 1972 fertiggestellt.

Mit der Veröffentlichung von Enter the Dragon erlangte er den Durchbruch in seiner Karriere und verstarb zugleich.

Rückschluss aus dem Leben von Bruce Lee der bruce lee foundation Europe

Wenn Persönlichkeiten im Vorfeld wüssten, dass der/ihr Erfolg von alleine kommen wird, weil auch ein Sinn dahinter steckt oder weil es so sein soll, dann würden sie sich keine Mühe machen andere Möglichkeiten versuchen zu nutzen um ihr Leben zu gestalten, die sie nur vom Hauptweg wegleiten.

Ein Versteckspiel von gehen von Wegen zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein. Andrerseits stellt sich die Frage, warum Bewusstes Wollen im Hier und Jetzt nicht erfüllt wird. Weil vielleicht ein geheimnisvolles inneres das Richtige für das Individuum einen Werdegang wählt, es ihm zuteilt und ihm zum gegebenen Zeitpunkt den freien Lauf lässt es bewusst nach freiem Willen zu gestalten und auszuleben.

Die Antwort: Entdecke bewusst das Richtige!

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Lo Man Kam: Yip Man

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Yip Man

Yip Man

Yip Man studierte die Kunst des Wing Chun zwei Jahre unter Chan Wah Shun in Fo Shan, bis dieser starb. Er setzte sein Studium des Wing Chun unter einem von Cha Wah Shuns ältesten Studenten Ng Chung So drei Jahre fort. Später, im Alter von 16 Jahren, verließ Yip Man Fo Shan, um in Hongkong in die St. Stevens’s Schule für Knaben einzutreten. Yip Man war zu dieser Zeit ein Unruhestifter, der unaufhörlich in Kämpfe verwickelt war, die ihm einen besonderen, bei manchen nicht sehr guten, Ruf einbrachten. Eines Tages schlug ein Klassenkamerad Yip’s ihm vor, gegen einen schon ziemlich alten Kung Fu Lehrer einen Kampf auszutragen. Yip Man war mit diesem Vorschlag einverstanden, da er es eigentlich nicht gewohnt war seine Kämpfe zu verlieren und schon gar nicht, wenn dieser Mann um viele Jahre älter war als er selbst. Es war für Yip Man eine vermutlich sehr erstaunliche Erfahrung, dass dieser ältere Mann keinerlei Probleme Damit hatte, die Angriffe Yip’s abzuwehren und ihn innerhalb kürzester Zeit zu besiegen. Yip Man fragte, nachdem er seine Niederlage überdacht hatte, ob er Unterricht von seinem Gegner erhalten könne. Während der Unterhaltung stellte er fest, dass jener ältere Mann niemand anders war als Leung Bik, der Sohn Leung Yan’s, bei dem sein Sifu (Vaterlehrer) Chan Wah Chun die Kunst des Wing Chun Kung Fu Stils erlernt hatte und dieser somit zur selben Linie in der Vererbung des Kampfsystems gehörte.

Leung Bik war aufgrund seines sehr analytischen Umgangs mit den Techniken des Wing Chun Kung Fu Systems eine ganz andere Art von Lehrer wie sie Yip bis zu diesem Zeitpunkt von Chan Wah Chun gwohnt war. Er trainierte bei ihm weitere drei Jahre und brachte seine Fähigkeiten zur Perfektion. So wurde das später von Yip Man gelehrte Wing Chun ein Produkt zweier sehr unterschiedlicher Lehrer (nach Angaben einiger Yip Man Schüler ist Leung Bik niemals dessen Lehrer gewesen. Yip Man und Leung Bik waren ledeglich Freunde, alles andere sei eine Erfindung eines Journalisten).

Nach einiger Zeit kehrte Yip Man aus Hongkongwieder nach Fo Shan zurück. Später Besetzten dann die Japaner die Provinz Fo Shan. Die japanische Militärpolizei versuchte Yip Man als Ausbilder für ihre Truppen zu gewinnen, was dieser aber ablehnte. Sie engagierten einen anderen Kung Fu Meister, von dem der Nachname Leung bekannt ist, um Yip Man herauszufordern. Der ging nach längerer Zeit auf die Herausforderung ein und besiegte seinen Gegner problemlos. Er musste daraufhin Fo Shan verlassen, half aber der chinesischen Regierung weiterhin bei ihrem Wiederstand. Nachdem die Japaner Fo Shan verlassen hatten, kehrte Yip Man zurück und wurde Ermittler bei der dortigen Polizei. Einige Zeit später führte er seine Karriere als Oberhaubt der Militärpolizei fort. Zu dieser Zeit verbrachte Lo Man Kam bereits sehr viel Zeit bei seinem Onkel Yip Man.

Als China 1949 kommunistisch wurde, musste Yip Man seine Familie in Fo Shan verlassen und begab sich abermals nach Hongkong. Hier begann er wieder Wing Chun zu unterrichten. Seine erste Klasse hatte er in einem Hinterzimmer der Restaurant-Verbindung von Hongkong. Alle Schüler waren Mitglieder dieser Restaurant-Verbindung. Zu diesen ersten Schülern zählten Leung Sheung, Lok Yiu, Yip Bo Ching, Chan Wah, Lee Wing, Tsui Shan Tin (Tsui Sung  Ting), Lee Man und Lo Man Kam. Lee Man war zudem ein guter Freund Yip Man’s und des Vaters von Lo Man Kam. Sie kannten sich bereits sehr lange, da sie alle früher in Fo Shan lebten. Die Räume reichten für die schnell wachsende Anzahl von Schülern nicht lange aus. Yip Man eröffnete bald eine zweite Schule im Yim Wah Restaurant in der Stanley Street. Da auch die Mönche des “Three Prince Temple” Interesse an Yip’s Kampfkünsten hatten wurden dies der dritte Trainingsort. Als herausragender Schüler sei hier Lee Han erwähnt. Die schule in der Stanley Street musste später wegen zu vieler Schüler in die “Public Safety Union” verlegt werden, da hier größere Räumlichkeiten vorhanden waren.

Als nächstes initiierte Yip Man den “Fu Shan Wing Chun Club” in einem Appartment in der Hoi Tan Street. Er tat diesum auch anderen Schülern, die nicht Mitglieder der “Restaurant-Union” waren, das Training des Wing Chun zu ermöglichen. Zu den ersten Schülern hier zählten Wang Kiu und Chiu Yau. Auch Tsiu Shan Tin und andere Schüler aus der ersten Schule trainierten hier. In dieser Schule wurden später auch Wong Shun Leung und Cheung Cheuk Hing (William Cheung) aufgenommen.

Yip Man und Bruce Lee

Yip Man und Bruce Lee

Die Zahl der Schüler stieg stetig an und die Schule wurde von der Hoi Tan Street in die Lee Tat Street und später in das Shin Yip Building verlegt. In die Schule der Lee Tat Street kam auch der junge Bruce Lee, der daraufhin längere Zeit Unterricht bei Yip Man nahm.

Yip Man holte seine Familie später nach Hongkong und lebte und unterrichtete dort bis zu seinem Tod im Jahre 1972.

Aus dem Buch “Siu Lim Tao – Die kleine Idee” zusammengestellt von Marc Debus. Es enthält Texte von Sifu Lo Man Kam, Gorden Lu, Marc Debus, Philip Müggler und Horst Uecker.

Weitere Informationen findet ihr hier: www.lo-man-kam.de

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Der Meister des Wing Chun, Lo Man Kam, Kung Fu wird 75

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Sifu Lo Man Kam an der Berliner Mauer

Sifu Lo Man Kam an der Berliner Mauer

Bereits zum dritten mal besucht der Meister des Wing Chun Kung Fu die Kampfkunstschule für Frauen und Mädchen „Schöner Frühling“ im Prenzlauer Berg.

Lo Man Kam gilt weltweit als einer der wichtigsten Meister des Wing Chun Kung Fu, der wohl effektivsten aller Kampfkünste. Sie ist vor allem auf schnörkellose Effizienz angelegt und ermöglicht es, sich ohne großen Kraftaufwand gegen stärkere Gegner zu behaupten.
Daher kann sie auch im hohen Alter noch effektiv eingesetzt werden. Nun wird Lo Man Kam, der weltweit Kurse und Seminare gibt am 25 Mai 75 Jahre alt.

Als direkter Verwandter des legendären Großmeisters aller Wing Chun Stile, Yip Man (1893 – 1972), ist er einer der letzten lebenden Kampfkünstler, die noch direkt von ihm ausgebildet wurden. Sein wohl berühmtester Trainingspartner war Bruce Lee, dessen Filme diese Kampfkunst einem breiteren Publikum nahegebracht haben.
Seit 1960 lebt er in Taiwan. Dort unterrichtet er unter anderem bis heute die SWAT (Special Weapon Attack Team) der taiwanesischen Polizei im waffenlosen Kampf. In seine Schule kommen heute Schüler aus der ganzen Welt. (www.lomankamwingchun.blogharbor.com)

Kontakt:
Kampfkunstschule Schöner Frühling
Christine Nossol
Hiddenseer Str. 6
10437 Berlin

Telefon: 030- 43 73 49 62
E-mail:
Web: www.schoener-fruehling.com

Das Wing Chun Kung Fu Kampfsystem ist über 300 Jahre alt und wurde ursprünglich von einer Frau entwickelt. Diese Tradition greift die Kampfkunstschule Schöner Frühling auf, so trainieren zur Zeit Mädchen und Frauen im Alter von 6 – 68 Jahren Wing Chun. Mit Lo Man Kam bietet die Schulleiterin Christine Nossol ihren Schülerinnen nun erneut die persönliche Weiterbildung durch den charismatischen Meister. Schöner Frühling ist übrigens die deutsche Übersetzung des chinesischen Wing Chun. Der Legende nach der Name der ersten Schülerin, die diesen neuen Kung Fu Stil erlernte. Sie besiegte im Zweikampf einen aufdringlichen Verehrer und heiratete den Mann ihres Herzens.

Die Kampfkunstschule Schöner Frühling feiert im Herbst 2009 ihr fünfjähriges Bestehen. Frauen, die Interesse an einem Probetraining haben, können gerne einen Termin vereinbaren. Der Einstieg in den Unterricht ist zu jeder Zeit möglich.

Quelle: openPR.de

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eBooks auf Bruce Lees Kampfkunst Blog

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Es gibt ab heute ( 29.05.2009 ) eine eBook – Seite auf Bruce Lees Kampfkunst Blog. Auf der Seite werdet ihr viele eBooks über verschiedene Kampfkünste wie auch Kampfsportarten finden. Als kleines Extra werden dort auch einige eBooks über das Thema Fitness zu finden sein. Einige mögen jetzt bestimmt denken, das dies einen kommerziellen Hintergrund hat, jedoch ist diesem nicht so: Alle eBooks, die auf dieser Seite gelistet sind, sind ausschließlich kostenlos zum Download erhältlich!! Sollte dies ( aus welchen Gründen auch immer ) nicht mehr der Fall sein, schreibt einen Kommentar auf der eBook – Seite oder eine E-Mail an mich und ich werde das eBook nach einer erneuten Kontrolle entfernen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim stöbern in den eBooks!

Mit freundlichen Grüßen

Markus Schwarz

P.S.: Falls ihr ein kostenloses eBook zu diesen Themenbereichen findet, lasst es mich wissen.

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Neue Martial Arts Serie bei RTL

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Mathis Landwehr

Mathis Landwehr

Ich habe heute einen sehr interessanten Artikel auf dem Webblog für innere Kampfkünste gefunden. Ab 18. Juni 2009 um 20:15 Uhr gibt es eine neue Serie auf RTL. Die Kampfkunst Serie heißt “Lasko – Die Faust Gottes” und ersetzt den Sendeplatz von “Alarm für Cobra 11“.  Die neue Serie auf RTL erinnert an die damalige Serie “Kung Fu” aus den 1970er Jahren, die von einem WuShu – Kämpfer gehandelt hat. Drehbuchautor der damaligen Serie “Kung Fu” war Bruce Lee. In der Martial Arts Serie kämpft der Mönch Lasko ( Mathis Landwehr ) gegen Terroristen, Söldner und Kriegsverbechern. Die erste Staffel ( sieben Folgen ) wird ab dem 18. Juli zu sehen sein.

– Die Meldung auf Wunschliste.de: RTL zeigt neue deutsche Action-Serie Lasko

– Ein Interview mit dem Schauspieler Mathis Landwehr, der die Hauptrolle in der Serie spielt. Über seine Kampfkunstausbildung in Vietnam und wie er zum Schauspieler wurde. Warum es Kampfkünste in Deutschland so schwer haben: Das Interview

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