Großlehrgang: 40 Jahre Ju-Jutsu

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Zum 40-jährigen Jubiläum des deutschen Ju-Jutsu’s findet in Schwäbisch Hall am 19. und 20. September ein Großlehrgang statt. Der Veranstalter wird natürlich der DJJV e.V. sein und der Ausrichter des Lehrgangs ist Budokwai Schwäbisch Hall. Trainer diesen Lehrgangs werden 26 Großmeister des Ju-Jutsu sein, die extra zu diesem Ereignis eingeladen worden sind:

Zudem findet am Abend des 19. September eine Jubiläumsgala statt. Andreas Güttner mit einer Kali Vorstellung, die kampfkunstshow der “The Red Tigers”, HNT Ju-Jutsu Team Hamburg und die Gruppe “Capoeira-Brasil”.

Die Lehrgangsgebühren betragen für beide Tage 35 €, jedoch mit einer Voranmeldung und einer Überweisung des Geldes bis zum 07.09.2009 nur 30 €. Die Anmeldung kann über die Geschäftsstelle des DJJV per E-Mail ( bundesgeschaeftsstelle@djjv.net ) getätigt werden.

Weitere Informationen findet Ihr hier

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Andreas Kuhl fliegt nach Taiwan

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Andreas Kuhl ist einer der besten Fighting Kämpfer im Ju-Jutsu, die Deutschland zu bieten hat. Für mich persönlich ist er der Beste. Er dreimal in Folge den Weltmeistertitel im Ju-Jutsu Fighting geholt, war schon, ich weiß nicht wie oft, Deutscher Meister.

Andreas Kuhl

Andreas Kuhl

Ich selbst habe in Kaldenkirchen einen Lehrgang unter seiner Leitung genießen dürfen. Andy hat uns, den Telnehmern des Lehrgangs, einiges von seiner Fighting-Erfahrung gezeigt. Es fing schon beim Aufwärmen an. Seine Übungen forderten nicht nur den Körper sondern auch den Geist. Durch Koordinationsübungen brachte er uns das Geschick des Kämpfes anders als ich es gewohnt war nahe. Ich muss erlich sagen mein Kopf war damals am Qualmen. Andy gab uns auch ein paar Kräftigungs- und Geschicklichkeitsübungen mit für Zuhause, die uns in Part 1 ( Phase des Schlagen und Tretens ) stärken werden. Er ging dann in Part 1 eins über und Beschrieb uns wie er in einem Kampf vorgeht und wo drauf zu achten ist. Andy ist ein sehr guter Referent im Ju-Jutsu und wenn er wieder einen Lehrgang gibt ist es sehr zu empfehlen dort hinzugehen, besonders wenn man selbst im Ju-Jutsu-Fighting aktiv ist. Ich werde auf jeden Fall die Lehrgänge von Andy Kuhl, die für mich erreichbar sind, wahrnehmen.

Im Nahrichtenportal DerWesten habe ich jetzt gelesen, dass Andy Kuhl schon zum „Sportler des Jahres der NRW-Landespolizei” gewählt worden ist und vorher schon WR-Sportler des Jahres 2008 gewesen ist. Dann bekam Andy kurz nach seiner letzten Ernennung ein weitere Auszeichung zum besten Ju-Jutsu Kämpfer ohne sportliche Förderung, was ich sehr bemerkenswert finde. Zuletzt gewann er noch im niedersächsischen Lüchow die deutsche Polizeimeisterschaft in der Klasse bis 85 kg. Zum ersten mal setzte er sich dort gegen die Mitgleider des deutschen Kaders durch, die diesem Turnier ein hohes Nivau geben. Für ihn war es eine Vorbereitung auf die “World Games” in nicht mal einer Woche in Kaohsiung in Taiwan, die er dringend brachte um dort nicht chancenlos zu bleiben.

Die “World Games” in Taiwan zu gewinnen wird das letzte Ziel für Andreas Kuhl sein.

Andy Kuhl hat bis jetzt mehr geschafft als jeder deutsche Ju-Jutsu Wettkämpfer vor ihm. Das letzte was auf seiner “to do – Liste” steht ist ein Sieg bei den “World Games”. Die World Games ist ein weltweites Turnier für alle Sportarten, die nicht an den Olympischen Spielen Teilnehmen und genauso wie die Olympischen Spiele aufgebaut. Sie finden in diesem Jahr in Taiwan statt. Mit einem Sieg bei den “World Games” würde er alles gewonnen haben was einer Ju-Jutsu Wettkämpfer gewinnen kann. Andy Kuhl würde damit Wettkampfgeschichte im Ju-Jutsu schreiben.

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Der Wettkampf im Ju-Jutsu

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Ju-Jutsu Fighting

Ju-Jutsu Fighting

Im Wettkampf des Ju-Jutsu können sich die Kampfsportler in verschiedenen Disziplinen messen. Disziplinen, die Aufschluss darüber geben sollen wer am besten sein Handwerk versteht. Die zwei bekanntesten Arten zum messen des Könnens im Ju-Jutsu sind der Fighting-Wettkampf und der Duo-Wettkampf. Beide fordern ein hohes Maß an Geschicklichkeit und Ausdauer. Die Unterschiede der beiden Wettkampfarten liegen jedoch darin, dass im Fighting frei gekämpft wird (Einschränkungen gibt es schon, sonst wäre es Mixed Martial Arts) und im Duo eine Antwort auf eine vorgegebene Situation gegeben wird, die vorher im Training eingeübt worden ist.

Fighting-Wettkampf

Fighting ist eine Wettkampfvariante, die nur leichten Kontakt der Kämpfer erlaubt (nicht wie im Boxen, wo mit voller Kraft möglichst ein K.O. erzielt werden soll). Es geht im Fighting nicht darum den Gegner auszunocken, sondern der Sinn des Leichtkontaktes im Ju-Jutsu liegt darin, dass die Kämpfer Ihr Geschick und Ihr technischen Verständnis (Welche Technik setz ich jetzt ein?) unter Beweis stellen. Die Kämpfer sollen Deckunglücken beim jeweiligen Gegner entdecken und dort gezielt einen Treffer landen. Gerade Tritte und Schläge, sowie Knie- und Ellebogenstöße bzw. Schläge sind in der Variante auch verboten und schränken so den Zweikampf enorm ein. Ziel dieser Einschränkung ist jedoch ein hohes Verletzungsrisiko zu vermeiden. Verständlich. Ansonsten müssten bei jedem Kampf ein Arzt anwesend sein, was den Kostenaufwand enorm in die Höhe treiben würde. Schläge und Tritte unter die Gürtellinie sind grundsätzlich verboten (wie in jeder anderen Kampfsportart auch). Gekämpft wird auf einer Mattenfläche und über alle Distanzen hinweg. Es wird geschlagen und getreten ähnlich wie im Karate, geworfen wie im Judo und am Boden gekämpft wie ein Jiu-Jitsu Kämpfer. Es ist schon fast wie in den Mixed Martial Arts Kämpfen. Anders ist jedoch, dass die einzelnen Distanzen (Tritt-Schlag-Distanz, Wurf-Distanz, Boden-Distanz) einzelne Parts (Teile des Kampfes) darstellen. Die während des Kampfes variieren müssen. Es geht also nicht wie im MMA Kampf zu denken:”Ich kann gut zuschlagen, also lass ich mich am Besten nicht greifen.”, so geht das nicht. Im Ju-Jutsu Fighting würde das verhalten Strafpunkte bringen. An sich ist die Wettkampfform Fighting ein gute Idee. Falls ihr Ju-Jutsu macht, steigt ins Fighting ein!

Hier die Klassen für die Männer:

U 10 – keine festen Gewichtsklassen – Einteilung erfolgt in max. 5 kg Unterschied

U 12 – keine festen Gewichtsklassen – Einteilung erfolgt in max. 5 kg Unterschied

U 15 – 34 kg – 37 kg – 41 kg – 45 kg – 50 kg – 55 kg – 60 kg – 66 kg + 66 kg

U 18 – 50 kg – 55 kg – 60 kg – 66 kg – 73 kg – 81 kg + 81 kg

U – 62 kg – 69 kg – 77 kg – 85 kg – 94 kg + 94 kg

Senioren – 62 kg – 69 kg – 77 kg – 85 kg – 94 kg + 94 kg

Die Klassen der Frauen:

U 10 – keine festen Gewichtsklassen – Einteilung erfolgt in max. 5 kg Unterschied

U 12 – keine festen Gewichtsklassen – Einteilung erfolgt in max. 5 kg Unterschied

U 15 – 32 kg – 36 kg – 40 kg – 44 kg – 48 kg – 52 kg – 57 kg – 63 kg + 63 kg

U 18 – 44 kg – 48 kg – 52 kg – 57 kg – 63 kg – 70 kg + 70 kg

U 21 – 55 kg – 62 kg – 70 kg + 70 kg

Senioren – 55 kg – 62 kg – 70 kg + 70 kg

Weitere Informationen zum Fighting-Wettkampf

Duo-Wettkampf

Der Duo-Wettkampf ist kein direkter Fight. Es ist vielmehr mit Tanz-Wettkämpfen zu vergleichen. Der Bewegungsablauf wird gezeigt und 5 Kampfrichter bewerten den geizeigten Bewegungsablauf mit zahlen von 1 bis 10, wobei 10 das Beste ist. Die Teilnehmer treten immer paarweise an und zeigen so meist sehr komplexe und beeindruckende Bewegungsabläufe, die sie Monate vor dem Turnier beim Training einstudiert haben. Natürlich werden die Teilnehmer, wie beim Fighting-Wettkampf auch, in Alters- und Gewichtsklassen eingeteilt. Die Tabelle über Alters- und Gewichtsklassen weiter oben ist auch für Dou geltend. Der Haken am Duo-Wettkampf ist jedoch, dass die Teilnehmer sich die Techniken und Angriffe, die vorführen, nicht aussuchen dürfen. Ein Kampfrichter auf der Matte gibt die Angriffe ( gegen die sich der jeweilige Teilnehmer “verteidigen” soll ) vor. Natürlich gibt es ein begrenzte Auswahl an Angriffe aus denen der Kampfrichter einige aussuchen kann. Die begrenzte Auswahl an Angriffen wird Duo-Serie genannt. Ziel ist es die meisten Punkte im Paar gegen Paar Kampf zu bekommen, um sich so gegen alle anderen Teilnehmerpaare in der selben Klasse zu beweisen.

Weitere Informationen zum Duo-Wettkampf

Fazit

Der Fighting-Wettkampf ist eine gute Sache um seine kämpferischen Reflexe und Techniken zu testen und zu festigen. Jedoch ist aus meiner Sicht der Ju-Jutsu Fighting Kampf schon fast ein Geschicklichkeitsspiel, da der Leichtkontankt manchmal ein bisschen überbewertet wird und man wegen zu harter Schläge bestraft wird. Der Duo-Wettkampf dagegen ist garnicht mein Ding da es einfach nur einstudierte bewegungsabläufe sind die auf der Straße niemals funktionieren würden. Die Bewegungsabläufe sehen zwar gut aus, aber auch nur weil der Partner meist mitspringt.

Wie ist eure Meinung zum Ju-Jutsu Wettkampf?

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Deutsches Ju-Jutsu Bundes-Seminar 2009

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Bu_Sem_2009

Bundes-Seminar 2009

Das diesjährige internationale DJJV Bundesseminar findet vom 16.-22. August 2009 in Bad Blankenburg.

Trainer auf dem diesjährigen BuSem sind Alain Sailly (sehr wahrscheinlich), Detlef Kersten, Manfred Feuchthofen, Bernd Hillebrand, Sascha Vetter, Andreas Güttner, Michel van Rijt, Walter Knör, Simone Müller, Birgit Schlemper (Frauen SV), Jörg Schmidt (Polizeitraining).

Für den Bereich des Polizeitrainings im Bundesseminar kommen noch einige weitere Referenten zu Einsatz: Silvio Birkenwald, Gregor Koliander, Florian Lahner, Martin Olk, Paul Soos.

(Stand: 04. April 2009)

Weitere Informationen hier

Das BuSem 2007 zum kleinen Vorgeschmack:


Ju-Jutsu BuSem 2007 – MyVideo

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Ju-Jutsu Competitioncamp 2009

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Competitioncamp

Competitioncamp

Das Ju-Jutsu International Federation Summercamp 2009 findet vom 09.08.2009 bis zum 15.08.2009 in Bad Blankenburg, Germany, statt. Es ist ein internationales Trainingscamp für den Wettkampf. Sowohl für Fighting-Interessierte als auch für Duo-Teilnehmer.

Weitere Info’s findet Ihr hier

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