Die Rechte der Selbstverteidigung

Kampfkunst, Kampfsport, Selbstverteidigung Add comments

Wie sieht es eigentlich mit den Rechten ein sich Verteidigenden aus?

Diese Frage stellen sich all zu oft erst, wenn sie schon vor dem Richter stehen, jedoch ist es da schon zu spät. Jeder, der Selbstverteidigung macht, sollte sich normalerweise im Klaren sein wie weit er gehen darf. Manche wissen zum Teil nicht einmal wann es Selbstverteidigung ist und wann es einfach nur ein Kampf ist, der nichts mehr mit Selbstverteidigung zu tun hat. Aus einem solchen Kampf kommen auch immer beide Kontrahenten geschädigt raus, da in der Regel der eine im Krankenhaus liegt und der andere sich dafür vor dem Richter verantworten muss. Für die Selbstverteidigung heißt das, dass wir uns erst verteidigen dürfen, wenn wir für alle Zuschauenden als klares “Opfer” zu identifizieren sind.

Bis wohin dürfen/müssen wir uns verteidigen?

Sogar dies ist ganz klar im Gesetz definiert. Wir dürfen uns in soweit verteidigen bis der Aggressor entweder kampfunfähig ist oder am Boden liegt, obwohl ich das letztere schwachsinn finde, da der Aggressor 1. auch keine rücksicht auf so etwas nehmen würde und 2. er sowieso wieder aufsteht und weiter macht. Jedoch muss es so eingehalten werden, daihr euch sonst vor dem Richter rechfertigen müsst.

Was ist die sogenannte Schrecksekunde?

Die Schrecksekunde ein Zeitraum in dem das Gesetz sagt, dass man nicht für seine Handlungen kann, da sie nicht bewusst ablaufen, sondern aus dem Schreck heraus entstehen. Dieser Zeitraum beträgt ca. 1-2 Sekunden.

Auf der Seite Rechtliches zur Selbstverteidigung findet ihr alle erforderlichen Gesetze in Kurzfassung.

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