Aufwärmen

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Aufwärmen sollte vor jeden Training praktiziert werden. Es ist ein Prozess, der nötig ist um die Muskeln auf die kommende Belastung vorzubereiten. Das Aufwärmen sollte aus leichten einfachen Übungen bestehen, die nicht zu sehr anstrengen, sondern auf anstrengende Übungen vorbereiten. Es ist wohl darauf zu achten, dass die Aufwärmübungen den folgenden anstrengenden Übungen ähneln, da die richtigen Muskelngruppen aufgewärmt bzw. gelockert werden sollen. Ihr fragt euch jetzt sicherlich wofür sich aufgewärmt werden sollte, denn man könnte genau so gut ohne aufwärmen mit dem Training beginnen. Sollte aber nicht gemacht werden da es sonst zu Muskelverletzungen ( zum Beispiel Muskelfaserriss ) kommen kann.

Wie lange sollte sich aufgewärmt werden? Zu aller erst ist zu beachten, dass man sich im Winter länger als im Sommer aufwärmen muss , da es im Winter länger dauert die Muskeln auf die richtige Temperatur zu bringen als im Sommer. Ebenfalls sollte das Aufwärmen auch morgens länger dauern als nachmittags, da in der Nacht die Körperfunktionen gedämpft werden und der Körper morgen eine gewisse Zeit braucht um diese Körperfunktionen wieder hochzufahren. In der Regel dauert der Aufwärmprozess 5-10 Minuten.

Welche positiven Auswirkungen hat das Aufwärmen neben dem Vorbeugen vor Muskelverletzungen noch? Zum einen wird sowohl die Sauerstoffaufnahme als auch der Sauerstofftransport verbessert. Zum andern steigt die Sauerstofftnutzung um ca. 300 % und zugleich die Durchblutung der Muskeln um ca. 400 %. Die Knorpel werden in der Aufwärmphase mit Gelenkschmiere versorgt und saugen sich wie ein Schwamm damit voll (Knorpelhypertrophie). Desweiteren steigt die Kontraktions- und Dehnfähigkeit und verbessert sich die Koordination. Auch interessant ist, dass pro steigenden °C die Stoffwechselgeschwindigkeit um 13 % steigt.

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